Einst anlässlich der "Berliner Gartenschau" 1987 geschaffen, wurde aus dem Gelände nach dem Mauerfall der "Erholungspark Marzahn". Mit der Eröffnung des größten Chinesischen Gartens Europas, des „Gartens des wiedergewonnenen Mondes", erhielt der Park im Jahr 2000 ein neues Gesicht. Er entstand nach Plänen des Pekinger Instituts für klassische Gartenarchitektur. Der gesamte Bau wurde mit Materialien aus China von Facharbeitern aus Peking ausgeführt. Neben einer Felslandschaft mit Wasserfällen, einem See mit Brücken und den landestypischen Pavillons, ist die Teezeremonie im „Berghaus zum Osmanthussaft“ besonders beeindruckend.
Heute präsentiert sich der Park mit den „Gärten der Welt“. Neben dem Chinesischen Garten können zur Zeit sieben weitere Gärten besucht werden: der Japanische "Garten des zusammenfließenden Wassers" - eine Stätte der Ruhe, des Nachdenkens und der Besinnlichkeit inmitten der geschäftigen Großstadt. Er zeigt typische japanische Pflanzen, wie Fächerahorn, Japanischen Blumenhartriegel und Zierkirschen. Geschützt in einem Gewächshaus präsentiert sich der Balinesische „Garten der drei Harmonien“ - er zeigt einen Ausschnitt aus einem traditionellen balinesischen Wohnkomplex und eine tropische Pflanzenwelt. Der Orientalische „Garten der vier Ströme” zeigt die Gartentradition verschiedener islamischer Länder, der Koreanische „Seouler Garten“ ist ein authentisches Beispiel koreanischer Gartenkultur . Erst 2008 eröffnet wurde der Italienische Renaissancegarten „Giardino della Bobolina“ ebenso wie der umgestaltete Karl-Foerster-Staudengarten. Wer seine Orientierung auf die Probe stellen will, kann den "Irrgarten und das Labyrinth in den Gärten der Welt" besuchen. In Arbeit ist ein zur Zeit ein "Christlicher Garten".
Adresse:
Eisenacher Str./ Blumberger Damm
12685 Berlin
www.gruen-berlin.de
Öffnungszeiten: täglich ab 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit
Bus:
Suhler Str.: 195
Erholungspark Marzahn: 195